Statt Erfolg zu sagen oder zu erstreben, kann ich gut über das Gelingen denken. Erfolg macht korrupt und süchtig. Noten bekommen, Zeugnisse akzeptieren, Expertisen einholen. Sich täglich neu woanders bewerben. Wohin soll das führen. Irgendein Buch war sein größter Erfolg, meinetwegen On the Road. Soll er jetzt On the Road 2 schreiben oder Off the Road. Neil Young sagte in einem Interview, einige Jahre ist das her – er sagte (sinngemäß): Wenn der der Erfolg kommt, nimm die Beine in die Hand und lauf, lauf um dein Leben. Ich möchte, um das einmal zu sagen, immer mehr zu mir selbst kommen. Nicht gefallen, nicht mißfallen – beides sind keine Angebote für einen Menschen, der sucht, indem er lebt, oder umgekehrt. Auch diese Suche ist nicht das, was man sich darunter kitschig oder gemein vorstellt, sondern ein Wandern und ein Schauen. Sie ist Aufmerksamkeit und Schläfrigkeit. Ach wie gut, wenn ich mich vergesse. Ich wollte irgendeinen vorläufigen Frieden haben, dies letztens, aber der ist mir genommen. Der Extremismus der Mitte erfaßt seine Ränder und deren Ränder. Ich bin mittleres Kind, ich habe einen ausgeprägten Sinn für Mitte und Vermittlung. Driftet die Mitte, kreiselt das Schiff. Augen auf, die Ufer rasen.
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