Trost des Tuns, des Daseins

Anschließend geschah etwas Seltsames. Ich setzte mich zwischen diese wildfremden Menschen an den Kreisel mit der zugigen Ecke und tröstete und wärmte mich an meinen eigenen Texten. (Das ist so wie auf den Hund gekommen sein.) Unvorstellbar eigentlich – meistens zweifle ich, finde sie aufgesetzt, peinlich, überzogen usw. Es ist schwer, sich in ein – äh – ausgewogenes Verhältnis zu dem zu setzen, was man schreibt. Es ist, als stellte man sich vor den Spiegel und hätte über das eigene Gesicht zu befinden. So ist es nun einmal, so soll es wohl sein. Es kommt auf den Betrachter an, auch vorm Spiegel. Übrigens vertauscht er die Gesichtshälften und kommt damit durch.


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