Häuten

Während ich der Büffel-Abknallerei im Film Wyatt Earp [1994] zusehe, gerät ein Gedanke zu mir, der besagt, daß der Mensch (Typenbezeichnung), wie wir ihn kennen, noch kaum auf der Erde zuhause ist. Nachdem er sie aber zuletzt geschändet, mißbraucht und verwüstet hat, möchte er sie verlassen und weiß nicht recht, wohin.

Das gilt freilich nur für unsere Zivilisation (Entwicklungsstand), die des Westens und ihres weltumspannenden Erfolgs dank Nachahmung und Überbietung. Mittlerweile machen alle mit. Die letzten Angehörigen sogenannter Naturvölker verkriechen sich im Regenwald oder besiedeln die abgelegendsten Gegenden dieser einstmals reichen Erde.

Nachtrag: John Williams Butcher’s Crossing [1960, in deutscher Übersetzung 2014] berichtet vom Jagen und Häuten der amerikanischen Bisons. Er schildert die Initiation eines jungen Mannes (Havard-Absolvent), den es um das Jahr 1870 nach Westen und dorthin zieht, wo es noch Abenteuer zu bestehen gilt. Er läßt sich anheuern zur Büffeljagd in einem entlegenen Teil der Rocky Mountains.


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