Mir ist nicht sicher, ob es eine innere Wahl gibt.
Die einen bewähren sich vorrangig in der äußeren Wirklichkeit, in der Tatsachenwelt. Die anderen treten eine lange Reise ins Innere an, oft ohne es zu bemerken. Man erkennt sie daran, daß es ihnen um den äußeren Erfolg kaum zu tun ist. Ihr Vorankommen materialisiert sich nicht, zahlt sich auch nicht aus. Manche schreiben Bücher, andere lassen es.
Nun hat das Wort „spirituell“ keinen sonderlich guten Ruf. Es ist gewerblich geworden wie anderes auch. Kurse buchen, Geld ausgeben. Lebenshilfe.
Manchmal ist mir, als stünden wir da wie Ausgeraubte. Es schlottern die Kleider, wir müssen geschrumpft sein. Geistig nicht ganz auf der Höhe, erschöpft vom Geldverdienen, Bescheidwissen und Vorwärtshasten. Existentialistisch-materialistische Auszehrung. Sagt einer Gott, lachen wir uns tot.
Nein, so schlimm ist es nicht. Ich mißtraue auch diesem Wir. Ich kenne dich nicht. Wir sind mehr als wir wissen. Zu diesen letztgenannten Wir kann ich stehen.
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