Heute fühlte ich mich für einen Moment lang frei. Das Gefühl erlaubte sich mir in der Schnellbahn. Zwischen diesen Häusern ist genügend Platz für mich, dachte ich wohl. Denn sofort wurde das Gefühl von Gedanken umringt. Sie bildeten keine Wachmannschaft, eher eine Eskorte. Freiheit kann eine feierliche Angelegenheit sein, wenngleich sie oft auch von Einsamkeit handeln mag. In meinem heutigen Freiheitsgefühl war viel Kraft und Wärme – ich war bereit für gute Taten und mutiges Handeln. Wen denn fürchten und wozu? Die Ängstlichen sollen gehört werden, aber sie dürfen nicht das Sagen bekommen. Ich wußte auch, daß es nicht darauf ankommt, was ich tue, sondern wie ich es tue. Eine Station weiter mußte ich die Bahn verlassen, ich war bereits am Ziel.
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