Mir ist ein wenig hymnisch zumute an diesem zweiten Osterfeiertag. Wenn Jesus auferstehen konnte, sollten auch wir es hinbekommen. Unser Vorteil ihm gegenüber besteht darin, daß wir noch nicht tot sind, sondern allenfalls krank, verkümmert oder des Guten entwöhnt. Das Wort minderbemittelt beschäftigt mich. So sollten wir uns in den Besitz der Mittel bringen, die ein wirkliches Leben erlauben – nicht bloß ein vorgestelltes, schlimmstenfalls vorgeschriebenes. Auf die Herrlichkeit und Pracht der Lebensschönheit! und zum Teufel mit der Problemschluckerei und endlosen Jammertal-Arien. Das Leben besticht durch Kontraste. Wer lebt, soll es ganz und leidenschaftlich tun. Das möchte ich Auferstehung nennen.
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