An einem Faden über mir hing die Kreuzspinne und seilte sich ab

Es gab eine Zeit, da lebte ich zeitlos. Die meßbare Zeit interessierte nicht, ich lebte in Gleichgültigkeit gegenüber der Vergänglichkeit, saß im Garten unter einem Baum und schrieb. Ich fühlte die einzelnen Augenblicke und ihren Zusammenhalt, suchte Schutz vor der brennenden Sonne und dachte dies und das. Es war Sommer, während ich so lebte. (Winters mag es anders gewesen sein, ich kann mich kaum erinnern.) Ich werde zurückkehren in diesen Garten, auch wenn sie den Baum ungehauen haben, der Schutz gewährte vor der brennenden und blendenden Sonne im Sommer. Ich lebte damals vorbildlich, ging gedanklichen Träumereien nach und verfolgte sie bis in das Dunkel ihres Erlöschens. Nachträglich ist mir, als sei dies eine fast schon heilige Zeit gewesen, da ich voll der Hoffnung war und nur manchmal deshalb ein wenig ängstlich, weil dauernd das blöde Geld fehlte, das man braucht, um zu überleben.


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