Der zornige Mann am Wegesrand. Ich lasse ihn schimpfen. Er schimpft und schimpft. Wenn er schimpft, kann niemand ihm helfen. Ich laufe vorüber und nicke ihm zu. Manchmal sieht er das, manchmal nicht. He’s crazy, sagt der Mann im Spätkauf. Er ringt mit Dämonen, möchte ich vermuten. Ich sehe mich selbst, versetzt an seinen Platz und mit einer anderen Herkunft, vieltausend Ahnen und deren Geschichten im Bewußtsein unterhalb oder hinter dem Bewußtsein, gleichsam Eingemachtes, Gelagertes, Mitgeschlepptes, Vererbtes, Vergammeltes, Verschimmeltes, Angebrochenes und nicht zuende Geführtes und hunderterlei mehr, Schuld und Schande sowieso. Das brodelt und kocht auf in gewissen Straßenaugenblicken oder Flashbacks, die er durch seine elende Kifferei sich zuzieht und ansaugt wie ein ebenfalls Wahnsinniger. Daß er zuviel weiß, sieht man ihm an.
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