Träume süß, Fahrensmann

Ich sah einen Mann, der ging durch die Straßen, und niemand hielt ihn auf. An seinem Rock hingen an Fäden die Köpfe der Menschen, die er auserkoren hatte. Mit jedem Schritt schlugen die Köpfe an seine Beine, schwangen hin und her im Rhythmus des Gehens auf ein Ziel hin, das man sich zu denken schien. Die Menge jedenfalls strebte ebendorthin, wo eine Ansprache erwartet wurde. Eine Rednertribüne war aufgebaut, Getränke standen gekühlt. Es ging um was, das hatte sich vermittelt.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Träume süß, Fahrensmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert