Hinaus aus der Stadt. Die Blockhütte am See mitten im Wald. Vogelsang und Morgenkaffee auf der Veranda. Solide gezimmerter Küchen-, Schreib- und Arbeitstisch. Im Schatten der Bäume sitzen und aufhören zu denken. Wenn es Gefühle geben sollte, umschwirren sie wie Schmetterlinge oder des Nachts die Fledermäuse. Den Städter in sich loswerden, ein zartes weniges bißchen vielleicht. Ich habe nichts gegen den Städter in mir, aber ich komme vom Land. Dort lebt es sich grob und gesund, schrieb ich einmal. Die Blockhütte sehe ich nun im Film und frage mich, ob ich dort sein möchte. Ja, vielleicht möchte ich das, aber dann lieber auf Dauer. Diese ausgeklaubten Paradiesstündchen der Flucht und des Entkommens zum Beispiel für ein Wochenende sind sicher etwas wert, aber sie liegen nur flach auf, selbst wenn sie in ein Tiefes (des Wunsches und einer gewissen Wahrheit) zeigen.
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