Nehmen wir eine Gebirgslandschaft und stellen uns vor, wir befänden uns auf mittlerer Höhe nach einem Gipfelabstieg. Jemand aus der Gruppe würde beklagen, daß es dauernd bergab geht, daß ihm die Schienenbeine schmerzen und ein Knie. Wir kehrten nicht um, nur weil er jammert, sondern setzten unseren Weg fort hinunter ins Tal. Dort fänden wir Ruhe und Schlaf, dort träfen wir andere Menschen und Geschichten und könnten Proviant aufnehmen für den Aufstieg zum nächsten Gipfel. Wem die Gipfel zu hoch und unerreichbar erscheinen, der wählt Ziele in der Ebene. Aber niemand kehrt jemals wirklich um. Die Zeit läßt das nicht zu. Man steigt nicht zweimal in denselben Fluß, sagt das Sprichwort, Heraklit zugeschrieben.
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