Die Sonne scheint nun anderen Menschen ins Gesicht

Zeit bleibt stehen, jedenfalls ist sie nicht spürbar. Die Sonne steht schräg am Himmel über den Dächern der Querstraße gen Westen zu. Wo bin ich hier? Später werde ich es erfahren. Ich habe mich nicht verlaufen, sondern bin meinen Schritten gefolgt, ihnen vertrauend oder einem Instinkt, auf den ich mich verlasse, seit ich streune. Die Männer neben mir reden gewöhnliches Zeug und bestaunen begeistert die schönen Frauen, die auf dem Gehsteig laufen, irgendwohin. In mich hat sich eine Wespe verliebt, sie sieht sich alles ganz genau an, von unten nach oben. Der Barmann sagt zum Abschied: Wir seh’n uns. Er spielte Blues und Bossa Nova. Ich schrieb ins Tagebuch den Anfang eines Gedichts. Ich gehe mit einem Vers vor die Tür, lautet sein Anfang.


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