Me up von John Trudell hat mich beschäftigt. Wozu mich meine Mutter in die Welt gebracht hat, weiß ich nicht. Ich forsche, seit ich lebe und denke. Ich gehe davon aus, daß ich sein soll, wie ich bin. Doch wie ich bin, unterliegt Wandlungen. Ich werde, während ich bin. Ich möchte mich nicht vermeiden, notierte ich vor Jahren in meinen Hilfsbüchern, als es eng wurde um mich herum und in mir selbst. Wo der Schmerz ist, dahin werde ich mich wenden. Doch nicht, weil der Schmerz mich lockt oder ich ihn insgeheim genieße. Sondern weil dort Erkenntnis verborgen liegt, vorsichtig formuliert. Ich müßte auch zurück in meine alte Heimat, um zu spüren, was geblieben ist von damals in mir. Nichts ist für den Menschen objektiv. Alles strahlt und glüht oder ist kalt wie ein Stein aus dem Bergbach. Die Objektivierungen sind hilfreich, das läßt sich verstehen. Doch ins Innere reichen sie nicht.
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