Warum nur will ich nicht schlafen. Warum dehne ich des Nachts mich aus, als sei nun ein Leben. Himmel und Sterne. Die Stille. Menschen schlafen. Nachtjäger unterwegs. Niemand ruft an, klingelt, stört. Keine Termine. Nur nachts läßt sich sein. – Ich sollte mich ins tägliche Tagesleben wenden, empfiehlt mir wer. Ich weiß nicht wer. Ich bin dort gut genug, sage ich. Du könntest besser sein, höre ich. Ja sicher, sage ich. – Nur jetzt, im Schutz der Nacht, kann ich jagen. Was jagst du denn? fragt der Freund. Mal dies, mal das. Ich fange Gedanken ein, die mich umschwirren. Ich kann es nicht sagen, doch ich genieße es.
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