Mir ist, als hätten meine Probleme allmählich die Nase voll von mir. Sie weichen, eines nach dem anderen. Ich sehe ihnen nach, wie sie in diesiger Ferne verschwinden.
Der Mond steht hoch am Himmel über der Straße mit den Lichtern der Ampeln, die den Verkehr regeln. Er nimmt noch zu, sieht aber jetzt bereits aus wie ein Lampion, wenn auch etwas zerdellt. Daß man da rauf will, hinauf zum Mond, läßt sich bei solchem Anblick verstehen.
Andererseits – ein schönes und großes Geheimnisvolles von nahem besehen, birgt Enttäuschungen. Deshalb auch schwärmten die Mondgelandeten vom Anblick der Erde, dem blauen Planeten, unserer großen gemeinsamen Heimat.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.