Traum und Regen

Sieh und höre, wie der Regen fällt. Den Regen bringt der Wind, das himmlische Kind. Ich habe von einer Straße geträumt, die an den Rand der Welt führt. Ein klappriger Autobus schaukelte auf unebener Fahrbahn entgegen, niemand saß in ihm, der Busfahrer fuhr zum Gruß mit der Hand an den Rand seiner Schirmmütze. Was ich am Rand der Welt zu suchen hatte, erschloß sich nicht aus dem, was geschah. Der Rand der Welt ist eine Steilküste, doch das Meer scheint aus Luft zu bestehen, weißgrauer Luft. Man springt dort ins Leere.


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