Es geht auf und ab. Achterbahnfahrten in mir und außerhalb. Nachts kann ich nicht schlafen, tagsüber kaum wach sein. Ich streune durch meine Tage wie ein Pilger ohne Ziel. Das Wichtigste ist meine Tarnung – ich sehe aus wie andere auch. Die Masken sind mir recht, so erkennt niemand meinen Mund. Meine Nase weist voraus, leicht gekrümmt, witternd. Wie wird das Wetter, was treiben die Schafe. Die Sohlen sind zu weich, ich brauche anderes Schuhwerk. Vielleicht helfen neue Schuhe mir gehen. Ich wachse und weiß nicht wohin. Selbst meine Tomaten werden rot. Gib mir kein Gewächshaus, liebes und großes Unheimliches, gib mir mehr. Das Bitten hilft dem Bittenden, denn er hat gesprochen. Die Angsterfüllten sind die Fürchterlichen, sie kultivieren Zwang. Das weiß man doch. Ich habe Schuhe im Auge, in denen sich leben läßt.
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