Mit sich nehmen und bewahren

Wie gut, daß wir nicht wissen, wer sich was nimmt. Manchmal gehen Jahre ins Land, und plötzlich sagt einem jemand, er (oder sie) habe sich jenen Satz gemerkt, der einst gefallen sein muß – in einem längst vergessenen Gesprächszusammenhang. Auch in mir geistern Sätze anderer herum, die ich nicht vergessen kann. Man hat Glück, wenn einem jemand etwas sagt, das man ernsthaft brauchen kann. Kürzlich sagte jemand: Ich habe keine Zeit für Streß. Der ist nicht von mir, sagte sie noch, nur so’n Zitat.


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