Manchmal bekümmert es mich, daß es nicht möglich ist oder als unschicklich gilt, anderen zu sagen, wie schön ich sie finde, wie „gelungen“ (Werke unbekannter Meister), wie klug, „genau richtig“, anderes mehr, vieles mehr. Dann beruhige ich mich und denke, daß sie es wissen, wenigstens ahnen. Die Worte scheinen verschwendet, wenn ohnehin jeder weiß. — Hm. Ich bin mir nicht sicher, ob sie es sind. Ich zum Beispiel höre gern, wenn mir jemand sagt, was es ist. Ich achte auf die Worte und gehe davon aus, daß sie gewählt wurden. Es standen andere in Greifweite und boten sich an. Verhalten ist ein Faszinosum. (Vorhin dachte ich über Haltung nach und empfand sie plötzlich als abgestellt und statuarisch.)
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