Vor einiger Zeit noch dachte ich, die Dinge stünden gegeneinander und müßten sich bekämpfen und gegenseitig auszuräumen versuchen. Nun bin ich etwas weiter gekrochen und meine verstanden zu haben, daß sie, die sogenannten Dinge, bestens zueinander und ineinander passen und daß es nur in seltenen Fällen ein dramatisches Entweder-oder geben muß. Wie kann ich zwei Menschen zu gleichen Teilen lieben? Wie kann ich aus jenem Land kommen und in diesem leben und beide mögen oder beide schlimm finden? Die Dinge ergänzen sich, sie bekriegen sich nicht. Ein Jegliches hat Platz in meiner Welt, und wem das naiv klingt, nun ja. Ich halte es für avanciert. Konflikte aber werden bleiben und ausgetragen werden müssen, bis zu einem gewissen Grad der Einsicht, also Reife. Kooperation ist das Geheimnis guten Lebens, Konkurrenz die lästige Nebenbeschäftigung. Man soll Blut sparen und den Geist der Einsicht schulen.
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