Bevor der Wintergeneral seine Befehle erteilt

Noch einmal warme Tage. Sonnengeschenk zum Abschied und leuchtende Farben. Gestern abend die Leute wie wild – noch einmal das Leben greifen und spüren, was es sein kann außer Sorgengericht und Mißvergnügen. Die funkelnden Lichter der Bars, auf den Trottoirs die Menschengruppen in den Sprachen der Welt. Palavernd, gestikulierend, lachend. Die Lust, dazuzugehören – nicht allein zu sein und ausgestoßen, abseits gemeinschaftlicher Wärme und ihres Schutzes. Dazu das Brausen der Fahrzeuge, Gehupe, Rufe aus dem Wageninnern, wummernde Beats. Ab nach sonstwo, kommst du mit? Noch sind wir lebendig, noch sind wir unterwegs – bevor der Wintergeneral uns einberuft in die Kasernen der Kälte und frostiger Angst.


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