Bildung heißt Formung

Heinz Bude, der Soziologe, den ich als Machtstreber während der Pandemie kritisiert und zitiert habe, hat in einem sehr schönen Interview mit Ulrike Timm vom Deutschlandfunk am 24.10. gemutmaßt, daß die Kunst der näheren Zukunft sich nicht mehr den Experimenten zuwenden, sondern religiöse und existentielle Aussagen treffen werde. Ich stimme zu. Das liegt in der Logik der Verwüstungen und Verwirrungen. Schön auch, daß er an Blinky Palermo erinnert (1943-1977). Die Räume öffnen sich, nachdem sie zuvor enger, kleiner, bewachter wurden und Unheil über allem schwebte wie eine Mißgestalt des Möglichen.


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