Ich bin so fort von allem, daß ich nicht mehr weiß, wie fort. Mir ist, als hätte man (wer immer das ist) mich entsetzt. Nicht ausgesetzt irgendwohin, sondern lediglich ausgesetzt ohne ein Wohin. Ich bin ruhig wie am ersten Tag, atme meine Züge und zittere nicht. Neu ist mir, daß ich so fühle und denke. Keinerlei Anzeichen von Panik, kein Bedürfnis nach Korrektur. Ich akzeptiere den Standort und seine Bedingungen. Nichts dagegen einzuwenden. Ob sie mich interessieren, ist eine andere Frage. Mag sein, daß ich gehe. Mag sein, daß ich bleibe. Ich entscheide das spontan. Leben soll mehr sein als ein Hangeln von Augenblick zu Augenblick, ich weiß das schon. Ich bereite aus der Unruhe eine bessere Ruhe vor. Vielleicht ist es das, was ich tue.
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