Warum nur nerven in Filmen die sogenannten Rückblenden? Meist wird, um sie dem Zuschauer zu kennzeichnen, ein anderer Farbfilter gewählt, manchmal ein Weichzeichner verwendet. Die aufgerufene Vergangenheit erscheint wie herbeigeträumt.
Nichts im Film ist unschuldig. Unschuldig ist das wahre Leben, denn es ist ohne Absichten, und das ertragen wir schwer.
Rückblenden nerven mich, weil sie einfache Kausalität behaupten, sie als gegeben setzen und in ein paar Bildfolgen nachträglich realisieren.
Mein bisheriges Leben als Spielfilm sehe ich vor dem inneren Auge, könnte sogleich das Drehbuch schreiben.
Es käme mir vor, als verriete ich mich. Ich war nicht im Bilde, mir war wenig anzusehen. Noch heute verstehe ich mich zu verbergen und bin froh darum. Als hätte ich noch immer Angst und fürchtete mich vor jeder fälligen Initiation.
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