„Wenn wir in der Lage sind, einen Gehirnscanner zu bauen, der den Zustand jeder Synapse zu einem bestimmten Zeitpunkt erfassen kann – ein Informationsmuster, das die Neurowissenschaftler als Konnektom bezeichnen – ein Begriff, der mit dem Genom vergleichbar ist -, dann können wir dieses Muster in einen Computer hochladen, der das Gehirn emuliert. Das Ergebnis wird in jeder Hinsicht ein menschlicher Geist sein. Ein hochgeladener Geist wird sich nicht in derselben Umgebung aufhalten wie wir, aber das ist nicht unbedingt ein Nachteil. Im Gegenteil: Da eine virtuelle Umgebung viel formbarer ist als eine physische, könnte ein hochgeladener Geist Erfahrungen und Abenteuer erleben, von denen wir nur träumen können, wie in einem Film oder einem Videospiel.“
Adam Kirsch, The People Cheering Humanity’s End, in: The Atlantic January/February 2023, zitiert nach Perlentaucher Magazinrundschau v. 10.1.2023
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.