Verstand und Gefühl müssen sich synchronisieren, sonst gehen beide geschwächt aus jeglicher Angelegenheit. Ein Gedanke, der sich nicht gut anfühlt, ist noch kein guter Gedanke. Jedenfalls ergibt sich aus ihm keine Tat. Ein Gefühl, das sich nicht bedenken läßt, ist mächtig. Es wühlt und arbeitet und wird sich passende Gedanken besorgen. Darin liegt die Gefahr. Den Zusammenhang zwischen diesen Instanzen zu verstehen „bringt Heil“ (wie es im I Ging heißt). Ich verstehe Heil als Heilung. Der Kopf kann nicht alles können und muß auch nicht. Wozu sonst gäbe es den Körper in all seiner Pracht und Schönheit, auch seiner Verschwiegenheit, insbesondere seinen Rätseln.
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