Die äußere Sklaverei ist nichts gegen die innere. Jene kann man beseitigen, diese jedoch nicht. Nicht so schnell, vielleicht niemals ganz.
Insofern ist eine Stelle markiert, an der zu arbeiten ist.
An diese Stelle greifen die Mächtigen und kennen sie gut.
In ihr oder an ihr treffen Angst, Minderwertigkeitsanwandlungen, Schuld, Scham, Verantwortungsgefühl, Pflichtbewußtsein, Willfährigkeit, Aufopferung, Selbsterniedrigung, Unterwürfigkeit usw. zusammen.
Machtmenschen sind skrupellos diesbezüglich, sie nutzen, was im Angebot ist – riechen schon von weitem, was an Möglichem sich bietet – wissen auch bereits, wie sie es zur Wirkung bringen.
Das bedeutet nicht, daß sie sich selbst erkennen. Macht zählt zu den Instinkten.
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