Daß es schwerfällt, mit jemandem zusammenzusein, der nicht die Armut kennt. Manche kommen ja aus begüterten Familien, und es mag sein, daß da niemals Not herrschte. Doch wenn man sich ins Leben stürzt und eigenständig werden möchte, wird da doch eine Zeit gewesen sein, in der man von der Hand in den Mund leben mußte, in der die Miete rückständig war und man sich Geld leihen mußte. Wer das nicht kennt, wem das nicht widerfahren ist … Solch wirre Gedanken fuhren mit mir, während ich in den Südwesten der Stadt mich bewegte. Dort schien es selbstverständlich, besitzend zu sein. Ich begab mich ins Dramaland.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.