Natürlich beugen sich die Leute der Macht, das tun sie immer. Macht kann was anrichten, sehr sogar schaden. Macht kann auch nutzen. Wem denn und wozu? Kämme ich alle Haare in eine Richtung, ergibt das auch eine Frisur. Springen in Seenot alle auf die eine Seite des Rettungsbootes, kentert es schneller. Wären alle Lebewesen brav im Meer geblieben, müßten wir uns nicht mit Menschen herumquälen, die anderer Ansicht sind als wir selbst. Es bleibt anstrengend, das ist versprochen. Von wem denn und wozu? Ich tanze hier herum und weiß nicht, für wessen Paradies ich mich entscheiden soll. Früher, als ich noch jung und leichtsinnig war, prahlte ich wie folgt und sagte: Im Paradies würde ich den ersten Mord begehen. Das hing mit den langweiligen Paradiesvorstellungen zusammen, die serviert wurden. Eine Welt ohne Konflikte mit ewigem Frieden und gegenseitig wohlwollender Ignoranz – vielleicht sogar ganz schön. Aber etwas Lauwarmes haftete dem an, eine Zwischenlagerung des Menschen als nicht Fisch und nicht Fleisch. Sicher gibt es erbauendere und spannendere Versionen des letzten und ersten Ortes. Die Opiumraucher beschreiben ihn anders die Weintrinker.
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