Nichts Irdisches ist ideal. Alles Irdische ist real. Das Ideale ist die Wolke über den Verhältnissen, das Reale der Sumpf unter dem Erdachten. Die Wellen des Yin und Yang erfassen das Problem. Während man hier noch den Endsieg des Guten erhofft, wissen meine Freunde und ich bereits, daß das vermeintlich Gute nur des Schrecklichen Anfang ist. Das sogenannte Böse heftet sich an das Absolute, an jede letzte Wahrheit, an jede unbestreitbare Tatsache und wirkt von dort aus totalitär. Das Totalitäre ist anmaßend und billig, beruht auf unsauberem Denken und hetzt sich der geltenden Zeitstimmung ab. Aus solchen Gefechten kommt man heraus, indem man nicht länger mitbietet. Es ist nicht wichtig, wer deutscher Meister wird. Für die Struktur ist wichtig, daß jemand es wird.
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