Die Explosion von Lebensfreude („wie zum Ende des Zweiten Weltrkiegs“), die der alte Italiener für das Ende der C-Angelegenheit prognostizierte, ist ausgeblieben. Sie findet in mir statt, doch nicht mit einem lauten Knall und einem plötzlichen Wieder-am-leben-Sein. Ganz anders findet die Lebensfreude zurück zu mir oder ich zu ihr. Nämlich so: Wäre ich wirklich bei Verstand, legte ich mich auf eine vielbefahrene Straße und lachte wie ein Irrer und hörte gar nicht mehr auf. Ich müßte mich nicht festkleben, denn ich wollte auf dem Asphalt herumrollen und singen. Ich winkte den anderen, die ich nicht kenne und die mich nicht kennen, ermunternd zu – sie könnten sich doch zu mir gesellen mitten auf die Straße zum frohen Fest des Lebens. Das tue ich allerdings nicht, sondern laufe hier weiterhin herum wie normal und spüre, wie aus mir der Druck entweicht. Ein Wunder, daß es nicht zischt. Der Druck entweicht über alle Öffnungen des Körpers, und das ist keine beruhigende Vorstellung. Ich habe vielleicht begonnen, mich ein wenig auszudehnen. Man sieht, ich bin mir nicht sehr sicher. Sicher bin ich mir darin, daß wir einem schrägen Lehrstück entronnen sind. Darauf ein Sternburg Pils. Das trinke ich selten bis nie, doch heute oder morgen ist es mir recht. Auf das schöne Leben, Kollegen!
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