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Die mitunter erbärmliche Feigheit und Autoritätskuscherei der Bürgerlichen ergibt sich aus der Selbstbeschreibung der Milieus. Wer Bürger ist, sucht Schutz im Umfeld der Burg. Daher das Wort: Ein Bürger läßt sich schützen, da er sich selbst zu schützen nicht vermag. Kein Schild, kein Wappen. Anders die Bauern. Selbst als Ochsen noch fühlen sie sich frei. Störrisch, widerborstig, grummelnd. Wenn die Bauern aufstehen, wendet sich das Blatt. Im Hannoverschen Wendland wissen das alle – mit ein paar angereisten Demonstranten kommt die Staatsmacht (Bundesland Niedersachsen) klar, aber wenn die heimischen Bauern mit ihren Traktoren anrücken, steht dort eine Gegenmacht. Castor-Transporte atomaren Abfalls ins Zwischenlager Gorleben.


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Ein Gedanke zu „X“

  1. L.L. schreibt:

    Dem folge ich nicht. Der Bauer war Leibeigener. Dass er sich aufbäumte gegen den Adel, zeigt doch wie unfrei er war, wie beengt, wie bedrängt. Zudem: der Bauernkrieg nahm ein unschönes Ende. Da war kein Raum zu gewinnen, der die Voraussetzung ist für Rechte und Freiheit. Den revolutionären Impuls, der zur Aufbäumung führte, hatte der Adel erstickt. Der Bürger dagegegen, der Citoyen, war geschützt durch die Mauern der freien Städte. Seinen Freiheitsraum eroberte er durch den Handel.

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