Man hat die psychologischen Projektionen schlecht behandelt, sie mit einem ’nur‘ versehen. Das ’nur‘ ist ein sprachlicher Beschwichtigungsversuch oder Ausdruck einer Enttäuschung. Das Nur einer Projektion reduziert sie auf ein Weniges, auf ein Lediglich, auf ein schmerzhaft bewußtes Fehlen des Eigentlichen, das demnach nicht Projektion sein darf, also nicht überspringt und nicht woanders sich zeigen kann. Was ist also schlimm an Projektionen? Werfen wir nicht dauernd mit Wünschen um uns und heften Sehnsüchte an vermeintlich Unerreichbares. Geraten nicht unsere Geliebten in Phantasien der Erfüllung und des hellen Glücks, fast unversehens. Projektionen auch der vielen Ängste und des Zauderns und des Zagens, daher doch die Filme, an denen die Augen ich mir ausgesehen habe während dieses legendären Stillstands, den wir verdient haben als Leugner einer Projektion.
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