Vom Harken im Kies

Ruhige Kratzgeräusche des Rechens, mit dem der Mann den Kies an jenen Stellen harkt, wo Zigarettenkippen liegen. Statt sie einzeln aufzuheben und mit einer Müllzange nach ihnen zu greifen, zieht er es vor, in meditativer Ruhe den Kies zu rechen, Zug um Zug. Die Geräusche, die das macht, sind Teil der Lektüre eines Buches, das davon handelt, wie rituell der Alltag in einem japanischen Zen-Kloster gehalten ist, mit den Worten Leonard Cohens: welchem Regime man sich unterwirft.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Vom Harken im Kies

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert