Seltsame Ortlosigkeit. Als gehöre ich überall und nirgendwo hin. Das Wort dafür heißt frei. Was mache ich mit solchem Zustand, wie setze ich es (ein Gefühl) ein. Erstmal schlafen, anschließend einen Kaffee trinken, dann mal auf die Straße treten. Mir ist, als sei ich der aus einem Käfig entlassene Jaguar. Überanstrengung und Anmaßung. Gehe ich eine Straße entlang, muß ich lachen. Bleibe ich zuhause, lache ich ebenfalls. Einst noch lache ich mich tot. Vorhin mußte ich weinen, denn ich sah einen Spielfilm über echt vorgetragene Liebe. Theater kann das. Wir alle können es. Rollen einnehmen und vertauschen. Was zu Herzen geht und was nicht. Ich hoffe das Beste.
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