Jemand schrieb vor wenigen Jahren ein Buch, das handelte von Resonanz. Man mußte es kaum kaufen oder lesen, um zu verstehen, wovon es handelte. Das Offenkundige scheint das Schwierige und Bemerkenswerte zu sein. Sodann das Unverfügbare, ein weiteres Schatzkästlein des Bestands. Wohin will solches Bedenken? Möchte es sich einmogeln in den Bestand oder gegen ihn revoltieren? Beides wäre legitim, und es wäre eine Leistung zu honorieren, die ein solches Kunststück kann. Von jeher faszinieren mich Figuren, die auf doppeltem Boden zu tanzen verstehen. Nicht wegen ihrer Gesinnung – die interessiert mich nicht. Mich interessiert ihr Desinteresse an Ideen und Überzeugungen, ihre totale Enthaltsamkeit in Fragen des Sinns und (untergeordnet) der Bedeutung.
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