Daß die Straße auf dem Album-Cover durch Joni Mitchell führt, so wie sie durch dich und mich führt, mag ich. Das Rolling Stone Magazine hat es geehrt. Hejira. 1976. Mitchell sagte später: „Ich habe das Album geschrieben, als ich alleine quer durchs Land gereist bin, und es herrscht überall dieses unruhige Gefühl… Die süße Einsamkeit des einsamen Reisens.“ Ihr Geliebter war fort, eine Trennungsangelegenheit, dessen künstlerische Verarbeitung (wie man so sagt). Deshalb auch (aber nicht nur) reisen wir, Fahrensleute des Suchens und Sinnens (umgekehrt vielleicht besser). Amelia bezieht sich auf die Flugpionierin Amelia Erhart, die seit ihrem Versuch, den Äquator zu umrunden, als im Pazifik verschollen gilt. Das war 1937. Manche halten Hejira für Mitchells bedeutendstes Album. Ich stimmte zu, müßte ich stimmen.
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