Ob der 2:1-Sieg der Fußballnationalmannschaft gegen Frankreich am heutigen Abend in Dortmund bereits die Wiedergeburt des deutschen Fußballs einleitet, sei dahingestellt. Immerhin wirkte sie nach dem Trainerwechsel erfrischt und mutig.
Nach Jogi kam Hansi und mußte gehen. Jogi heißt eigentlich Joachim, Hansi heißt eigentlich Hans-Dieter. Erst der Löw, dann der Flick. Zum Übergang nun Rudi, eigentlich Rudolf Völler. Aus Johannes wird Hannes, aus Friedrich ein Fritz. Kein Kraut dagegen gewachsen.
Der ARD-Kommentator des Spiels sagte einen Satz, der mich aufhorchen ließ. Die drei Interimstrainer (Rudi Völler, Sandro Wagner, Hannes Wolf) reden miteinander, statt auf dem Tablet herumzutippen und sich Schaubilder zu zeigen.
Was aufatmen läßt: Endlich erkennt und anerkennt die Fußballwelt, was für ein phantastischer Fußballer Leroy Sané ist. Antoine Griezmann sagte das bereits vor der Begegnung. Wer sehen und verstehen kann, sieht und versteht.
Der Gerechtigkeit halber sei angefügt, daß Kylian Mbappé auf der Ersatzbank der Franzosen saß und nicht eingewechselt wurde. In nahezu jedem Spiel, das er spielt, gibt es ein Mbappé-Moment. Dann beginnt das Staunen und Raunen.
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