Es wäre der freieste und zugleich der ausgesetzteste und verzweifeltste Standpunkt – nichts und niemanden mehr repräsentieren zu müssen oder zu können, nur noch draußen im bislang undenkbaren Nichts, in einer Art Weite sich beheimatet zu wissen, aber von dort Meldungen auszusenden, als gingen die irgendwen etwas an, versuchsweise vielleicht, instinktiv vorgenommen, so wie man als Kind nach Dingen greift, die in Reichweite sind. Über die Entfernung entsteht Nähe, das ist eine der erklärlichen Paradoxien des Lebens. Umgekehrt auch. Wen vermögen wir denn zu brauchen? fragt Rilke. Solche Fragen zielen ins Herz der Dinge.
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