Das würde ich denken nennen

Mit jedem Richtigen ist auch ein Falsches gesagt, mit jedem Falschen umgekehrt. Das liegt nicht in der Natur des Sprechens, sondern ist Kennzeichen des Wirklichen. Das Wirkliche ist keine Chimäre, kein läßliches Konstrukt, sondern Basis der erreichbaren Erkenntnisse, Frucht generationeller Erfahrungen und Horizont sinnvollen Sprechens. Ohne das Wirkliche lebten wir im Unwirklichen, und wer könnte solches leisten – außer die Künstler. Warum nur schleppt das Richtige das Falsche nach sich, warum können die beiden sich (ganz und gar) nicht trennen?


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