Zwischenwelten

Bald wird niemand mehr, der bei Verstand ist, im sogenannten Internet irgend etwas suchen, das von Belang ist. — Das wuchert sich aus und überwölbt die Informationsräume und erstickt sie mit ihren eigenen Mitteln. — Manche vergleichen den Vorgang mit Verfettung, andere mit Übersättigung. Doch es handelt sich nicht lediglich um Vollgefressenheit als Folge von besinnungsloser Völlerei, sondern zugleich um ein Scheitern quantitativer und meßbar bestimmbarer Hoffnungen und Ziele. — Die Nachricht erreichte mich vor dem Abfassen dieser Meldung. Ich mache hier weiter, da es aussichtslos ist. — Meine Helden halten durch und sind noch da, wenn andere sich verkrochen haben. — Ich verdanke meinem einsehbaren Logbuch, daß ich die Einträge vornehme. — Dabei wird es bleiben. — Das Internet ist entzaubert, spürt nun ein jeder. — Bald schon wird die wirkliche Welt heller leuchten, dürfte man hoffen. — Allerdings hoffe ich diesbezüglich nicht und freue mich bereits auf den nächsten Fortschritt, der zu entzaubern ist. — Am Ende bleibt, was taugt. — Wann ist Ende? — Nie.


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