Durch die Augen der anderen, die nichts müssen

Erschöpft vom Ich-Sein, zusätzlich gelangweilt. Einmal nicht sprechen, nichts zu wissen haben. Den Tag damit verbringen, die Gegenstände anzusehen. Sie blicken nicht zurück. Dennoch ist mir so. Wer mag ich sein in ihren Augen, hätten sie Augen und könnten sie denken. Einer, der sich bewegen muß. Einer, der dasitzt und schaut. Der sich am Ohr kratzt, der einen Schluck nimmt, aufsteht und den Raum verläßt, wenig später zurückkehrt und das Notebook anschaltet, um einen Indianerfilm anzusehen. Von all dem scheint er nicht sonderlich überzeugt zu sein, denn er wirkt abgelenkt. Vermutlich sucht er nach einem Weg, den er noch nicht sieht.


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