Aber es gab eine Zeit, da bangte ich und dachte, ich könne verloren gehen im Verlauf der akzeptierten Unterwerfungen und Anpassungen. Was bleibt denn dann von mir? Und ich wußte die Antwort: Nahezu nichts. Ich würde ein austauschbares Leben führen in moderierten Verhältnissen, eine Reihenhaussiedlung bewohnen mit Frau und ein, zwei, drei Kindern, den Rasen mähen, wenn er hoch stünde, und mich ansonsten darauf freuen, wenn ich endlich Rente bezöge. Das sind die Aussichten, wußte ich und fürchtete mich sehr. Mir kam das einer Zernichtung gleich. Nichts gegen Frau, Kinder, Haus – doch so geht das nicht. Ich will kein Leben abseits des Lebens, ich brauche einen eigenen Weg, der meinen Sinnen frommt. Ich laufe weiter, allerdings nicht mehr so ruhelos wie damals.
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