Die eine und die andere Zukunft

Ist es denn möglich, daß mich die Zukunft nicht sonderlich interessiert? Jedenfalls bekomme ich keine der bekannten oder berühmten Science-fiction-Filme oder -Serien geschaut. Nach einigen Minuten technisch erstaunlicher Erwartbarkeit schalte ich innerlich ab, schließlich das Bildschirmgerät aus. Von mir aus können sie sich dematerialisieren, zeit- und raumversetzt rematerialisieren, verbliebene Hirnstrukturen mit Künstlicher Intelligenz vernetzen, Wünsche und Gedanken scannen, DNS-Codes austauschen, Hyridwesen erschaffen und Außerirdischen begegnen. Mir ist, als erkennte ich darin kaum mehr als Ausflüchte, als Ausbeulungen gegenwärtigen Denk- und Vorstellungsvermögens in eine vermeintlich neue Dimension. Es geht dort technisch zu, denn die Gegenwart pflegt solcherart ihre Probleme lösen zu wollen. Ob utopisch oder dystopisch – daß dies auch in Zukunft so sein wird, bleibt vorausgesetzt.


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