Geld stinkt, heißt es. Tatsächlich riechen Münzen, führt man sie vor die Nase und schnuppert daran oder, nachdem man sie in Händen hielt, an den Fingern. Metall und Schweiß und ein weiteres besorgen einen Geruch, den zu beschreiben ich als eine reizvolle Aufgabe empfinde. Geld stinkt nicht, sagt man, wenn es darum geht, ohne groß Fragen zu stellen die gebotene Summe anzunehmen. Geld regiert und so weiter. Ich habe einen Versuch unternommen und drei 20-Cent-Stücke fünf Monate unangerührt und getrennt voneinander auf dem Schreibtisch liegen und ausruhen lassen. Sie riechen nicht mehr nach Geld, sie riechen nach nichts.
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