Gibt es überhaupt Umwege

Die Annahme lautete, folgt man der Erzählung namens Auf dem Weg zu mir (siehe dazu auch Peter Maffay, 1978), daß wir als unbewußte Fragmente unserer selbst aufbrächen in ein Abenteuer, das mehrere Jahrzehnte währt, Leben heißt und als Aufzeichnung Biographie genannt wird. Dies entlang einfacher Fragen: Wie entscheidest du wann und wofür? Man müßte gar nicht erst leben, hätte man sich von Anfang an bereits in Besitz und Wissen … Nein, so nicht. Doch eine Aufgabe kann nicht schaden. Welche Aufgabe soll ich wählen? Die, die mir liegt. Welche Aufgabe liegt mir? Die, für die ich geboren bin. Wofür bin ich geboren? Finde es heraus. Es geht auch lustig zu im Leben, man kann sich dramatisch verfehlen. Dann wieder Glücksmomente, wenn alles paßt. Höchste Übereinstimmung zwischen denken, fühlen, sprechen, tun. Es mag ein Plateau namens Erleuchtung geben. Man kann sich aufmachen, braucht dazu jede Menge Humor. Ausdauer sowieso, vor allem Neugier und eine Leidenslust hinsichtlich der Umwege.


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