Hier regnet es leise. Manche Tropfen schlagen auf das Zinkblech der Fensterbank. Vertraute Geräusche. Geborgenheit. Kerzenlicht. Selbst die Gedanken ruhen. Wenig zu sagen. Genug getost des Jahres. Hochwassermeldungen aus den Mitten Deutschlands. Die Feuerwehren stapeln Sandsäcke, pumpen die vollgelaufenen Keller aus. Festtagstelephonate. Wir wohnen entfernt voneinander, lassen uns überbrücken. Ich habe keine Gefühle für das kommende Jahr. Möge es dies und das sein. Schritt für Schritt, Tag für Tag. Wir leben jetzt zwischen den Jahren. Das ist die Mattzeit. Nichts ist wirklich richtig, nichts ist wirklich falsch. Man wabert.
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