Die Jahre 2020/23 sind nicht vergessen. Damals herrschte Angst. Man installierte sie, man stabilisierte sie, man ließ sie herrschen und herrschte durch sie.
So haben alle erleben können, was geschieht, wenn man die Angst siegen läßt. Dann diktiert sie die Geschehnisse. Ihr gegenüber verneigt man sich, ihren Ansprüchen muß Genüge getan werden, sie darf niemals unerwähnt bleiben.
So gerät die Angst zur Majestät. Einmal inthronisiert, schafft man sie nicht mal eben aus dem Raum. Daß sie der Vorsicht zum Verwechseln ähnlich sieht, wissen wir aus eigener Erfahrung. Das kommt der Angst entgegen, sie bedarf solcher Tarnung.
Spricht mir also jemand politischerseits von Angst, werde ich stutzig und denke: Komm schnell ins Denken, damit dein Handeln gerät. Ich wünsche dir das und mir.
Ödnis macht sich breit. Ich freue mich auf meinen nächsten Alptraum. Der wird spannender.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.