Freitagabend und die Nacht auf Samstag und das Sklavenfreiheitsgefühl. Entlassen für gewisse Zeit der Untertänigkeit, die nicht so heißt und so genannt nicht zu werden verdient, denn die Vergangenheit lehrt, dafür ist die Schule da, daß es schlimmer war einstmals, denn immerhin haben wir Rechte und können nicht nur, sondern dürfen kündigen. Die Modalverben stimmen heiter wie stets, auf die Sprache ist Verlaß im Freuden- und Lusthaus des Lebens. Ach, wie angenehm lebt und atmet es sich des Nachts, wenn des Morgens keine Glocke läutet, kein Wecker scheppert, niemand irgendwas will. Ausschlafen, ein königliches Wort. Sollen sich die amtierenden Könige persönlich beschweren, ich stehe für ihr Recht ein, solange zu schlafen, wie sie mögen. Wie gut es doch ist, daß wir Arbeit fanden und haben. Es gibt viel zu tun. Ich arbeite nicht bei Rheinmetall, doch ich könnte.
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