Es geht auf und ab im frühen Frühjahr. Zwischen Übermut und Mutlosigkeit schwankend laufe ich über graurauhes Pflaster und schaue an Häuserwänden empor auf einen blaugrauen Himmel ohne Tiefe. Wenig Freude, zähe Pflichten. Nur hin und wieder sticht die Sonne durch und trifft das verkühlte Herz, daß es lauter zu schlagen beginnt. Ich hatte auch schon ein Grinsen auf dem Gesicht, das gar nicht mehr weg ging, und die Gesichtsmuskeln schmerzten davon. Wir freuten uns wie blöde. Heute dagegen war wieder so ein Tag zum Fädenziehen, ich kann da wenig machen. Dem Optimismus der Vortage nachwinken, als ich bereits erkannte, daß den schlimmen Idioten nicht die Zukunft gehört. Sie scheitern an all ihren Linien und Winkeln, mit ihren Zahlen und Figuren, den Modellrechnungen und Modellen einer fürchterlichen Zukunft, in der die Abschaffung des Menschen vollbracht sein wird. Die Gefahr und das Rettende. Ich habe Mitleid mit Gott, sagte die Dreizehnjährige damals.
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